Was mache ich mit einem bereits bestehenden Frankenkredit?

Kurt
Krystof
Leiter
Kooperp.2 – Task Force Erste Bank

Was mache ich mit einem bereits bestehenden Frankenkredit?

Wenn ich einen bestehenden Frankenkredit habe und ich stelle mir die Frage, dann habe ich eigentlich den ersten wesentlichen Schritt schon gemacht. Ich beschäftige mich damit. Im Normalfall werde ich einen Kursverlust haben und der erste Schritt dabei ist dann, die bestehende Situation zu analysieren. Wie hoch ist mein Kursverlust auf der einen Seite?

Zweiter Aspekt: Meistens sind die Finanzierungen endfällig, das heißt, ich habe ein Ansparprodukt, einen Tilgungsträger. Wie weit entwickelt sich der im Bereich der ursprünglichen Annahmen? Passt die Veranlagungsstrategie, die Risikostrategie noch zu meinem jetzigen Risikoprofil? Vielleicht auch die Kostenseite.

Und als dritter Aspekt, der derzeit durchaus erfreulich ist, das Zinsniveau. Ich habe eine monatliche Belastung, von der Zinsenseite her, die deutlich niedriger ist als wie vor einigen Jahren noch. Mit diesen Informationen im gemeinsamen Gespräch mit meiner Bank, kann ich dann schauen, welche Parameter sind mir wichtig? Möchte ich auf Sicherheit wertlegen, dann wird der Weg über den Euro der Richtige sein. Im Euro kann ich auf der einen Seite das jetzige niedrige Zinsniveau mir langfristig sichern. Ich kann auch meine monatliche Belastung über den Weg einer eventuellen Laufzeitverlängerung mitgestalten und hier die Sicherheit für mein Wohnobjekt haben, dass ich mir das auch langfristig leisten kann.

Zweite Handlungsmöglichkeit ist aus der Endfälligkeit abzuweichen und mit einer laufenden Abstattung in der Fremdwährung zu beginnen. Hier kann auch das freie Kapital aus dem niedrigen Zinsniveau eingesetzt werden bzw. aus der Analyse des Veranlagungsproduktes des Tilgungsträgers mit einfließen. Und eine dritte Kombination kann natürlich auch sein, die Mischung beider Varianten.

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Was ist ein Finanzierungsbeitrag bei Genossenschaftswohnungen?
Was ist ein Finanzierungsbeitrag bei Genossenschaftswohnungen?
Der Finanzierungsbeitrag ist ein Begriff aus der Wohnbauförderung. Er wird in der Gesellschaft relativ oft auch fälschlich als Genossenschaftsbeitrag bezeichnet. Aber es ist ein Finanzierungsbeitrag aus der Wohnbauförderung. Der kann sich teilen in einen Grundkostenbeitrag und in einen Baukostenbeitrag und dient dazu, um die laufenden Mietzahlungen geringer zu halten.Rechtlich gesehen ist der Finanzierungsbeitrag eine Mietzinsvorauszahlung auf die Dauer von 100 Jahren. Das heißt bei Mietbeginn ist dieser Betrag auf einmal fällig. Die jeweilige Umsatzsteuer wird in Abzug gebracht in dem Monat, in dem man den Anteil des Finanzierungsbeitrages abwohnt und wenn der Mieter vor Ablauf von 100 Jahren aus der Wohnung wieder auszieht, dann bekommt er den noch nicht abgewohnten Finanzierungsbeitrag anteilsmäßig retour. Also zum Beispiel, wenn ein Mieter nach 10 Jahren auszieht, bekommt er 90 % des Betrages den er einbezahlt hat, wieder retour.

Der Finanzierungsbeitrag ist ein Begriff aus der Wohnbauförderung. Er wird in der Gesellschaft relativ oft auch fälschlich als Genossenschaftsbeitrag bezeichnet. Aber es ist ein Finanzierungsbeitrag aus der Wohnbauförderung. Der kann sich teilen in einen Grundkostenbeitrag und in einen Baukostenbeitrag und dient dazu, um die laufenden Mietzahlungen geringer zu halten. Rechtlich gesehen ist der Finanzierungsbeitrag eine Mietzinsvorauszahlung auf die Dauer von 100 Jahren. Das heißt bei Mietbeginn ist dieser Betrag auf einmal fällig.

Prok. Mag. (FH)
Doris
Molnar
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Wenn ich einen bestehenden Frankenkredit habe und ich stelle mir die Frage, dann habe ich eigentlich den ersten wesentlichen Schritt schon gemacht. Ich beschäftige mich damit. Im Normalfall werde ich einen Kursverlust haben und der erste Schritt dabei ist dann, die bestehende Situation zu analysieren. Wie hoch ist mein Kursverlust auf der einen Seite?Zweiter Aspekt: Meistens sind die Finanzierungen endfällig, das heißt, ich habe ein Ansparprodukt, einen Tilgungsträger. Wie weit entwickelt sich der im Bereich der ursprünglichen Annahmen? Passt die Veranlagungsstrategie, die Risikostrategie noch zu meinem jetzigen Risikoprofil? Vielleicht auch die Kostenseite.Und als dritter Aspekt, der derzeit durchaus erfreulich ist, das Zinsniveau. Ich habe eine monatliche Belastung, von der Zinsenseite her, die deutlich niedriger ist als wie vor einigen Jahren noch. Mit diesen Informationen im gemeinsamen Gespräch mit meiner Bank, kann ich dann schauen, welche Parameter sind mir wichtig? Möchte ich auf Sicherheit wertlegen, dann wird der Weg über den Euro der Richtige sein. Im Euro kann ich auf der einen Seite das jetzige niedrige Zinsniveau mir langfristig sichern. Ich kann auch meine monatliche Belastung über den Weg einer eventuellen Laufzeitverlängerung mitgestalten und hier die Sicherheit für mein Wohnobjekt haben, dass ich mir das auch langfristig leisten kann.Zweite Handlungsmöglichkeit ist aus der Endfälligkeit abzuweichen und mit einer laufenden Abstattung in der Fremdwährung zu beginnen. Hier kann auch das freie Kapital aus dem niedrigen Zinsniveau eingesetzt werden bzw. aus der Analyse des Veranlagungsproduktes des Tilgungsträgers mit einfließen. Und eine dritte Kombination kann natürlich auch sein, die Mischung beider Varianten.

Was mache ich mit einem bereits bestehenden Frankenkredit?

Kurt
Krystof