Was ist das Baugrundrisiko?

Harald
Schippl
Bauträger
SCHIPPL-HAUS BAUTRÄGER GESELLSCHAFT m.b.H

Was ist das Baugrundrisiko?

Das Baugrundrisiko liegt klar auf der Hand, wenn man ein Grundstück kauft, das man nicht kennt. Der Grundstückseigentümer, der jetzt ein Haus darauf bauen möchte, der übernimmt das Risiko einer etwaigen Kontaminierung oder eines möglichen sehr hohen Wasserspiegels oder auch andere Problematiken, wie zum Beispiel bei einem Hanggrundstück die Hangrutschsituation.

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Worauf ist beim Ankauf einer Wohnung technisch zu achten?
Worauf ist beim Ankauf einer Wohnung technisch zu achten?
Wesentlich beim Ankauf einer Wohnung, speziell im Altbaubereich ist, dass sie nie als Solitär betrachten werden kann, sondern dass das gesamte Haus oder die Substanz des Hauses betrachtet werden muss. Das heißt, ist zum Beispiel beim Gebäude die Steigleitung bereits saniert sowohl Gas als auch Strom, ist das Entrée saniert, ist ein Lift vorhanden? Wenn diese Frage mit Ja zu beantworten ist, dann kann man sich um die Wohnung kümmern. Hier im Speziellen: Wie ist zum Beispiel der Fußbodenaufbau?In Gründerzeithäusern gibt es meist Tramdecken, wenn die zum Beispiel sehr schwingen und schon beeinträchtigt sind, ist eine Verstärkung oder ein Estrich erforderlich. Hier geht die Sanierung schon mal in Kosten. Das heißt, dass ist die Frage, wie viel möchte ich zusätzlich zu meinem Ankauf noch investieren. Ist die Wohnung so geschnitten, dass sie meinen Bedürfnissen entspricht. Kann ich zum Beispiel Trennwände zusätzlich aufstellen. Die nächste Frage gilt den Sanitärinstallationen. Ein Leitungstausch sowohl für die Elektrik als auch für Sanitär ist zu Beginn durchaus zu empfehlen.Am meisten stellt sich heraus, dass in diesem Zusammenhang dann auch Verputz ergänzt oder saniert werden sollte und das sind Dinge die einfach nur zu Beginn einer Sanierung oder eines Einzugs zu machen sind. Das Schmutzaufkommen ist dann einfach drastisch zu hoch, wenn man schon einmal eingezogen ist.
Bmst. Ing.
Renate
Scheidenberger
Welche baulichen Änderungen darf ich in meiner Genossenschaftswohnung vornehmen?
Welche baulichen Änderungen darf ich in meiner Genossenschaftswohnung vornehmen?
Eine geförderte Wohnung unterliegt dem Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes.Wir haben dort eindeutige Regelungen, welche Veränderungen vorgenommen werden dürfen. Diese finden sich im § 9 des Mietrechtsgesetzes. Keine Zustimmung des Vermieters braucht man für geringfügige Änderungen, die ohne gröberen Aufwand wieder entfernbar sind, wie z.B. kleine Stifterl für Bilder oder auch Haken für einen Spiegel oder eine Verankerung für einen Schrank oder ein Bücherregal.Wenn der Mieter Stromleitungen erneuern möchte, Sanitäreinrichtungen erneuern möchte oder anders haben möchte, wenn Wände zusätzlich gestaltet werden sollen, wenn sie umgelegt werden sollen, also entfernt werden sollen, wenn am Außenbereich des Gebäudes etwas angebracht werden soll, wie z.B. Markisen oder auch Satellitenantennen, wenn Fenster ausgetauscht werden sollen, wenn der Mieter das möchte, all das muss er dem Vermieter fragen und abhängig von diesen Änderungen die der Mieter haben möchte, obliegt es dem Vermieter seine Zustimmung daran zu binden, dass der Mieter wenn er auszieht, das auch wieder in den ursprünglichen Zustand rückbaut. Das geht allerdings nicht bei allen Änderungen, die der Mieter haben möchte. Genaueres dazu steht im § 9 des MRG.

Eine geförderte Wohnung unterliegt dem Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes. Wir haben dort eindeutige Regelungen, welche Veränderungen vorgenommen werden dürfen. Diese finden sich im § 9 des Mietrechtsgesetzes. Keine Zustimmung des Vermieters braucht man für geringfügige Änderungen, die ohne gröberen Aufwand wieder entfernbar sind, wie z.B. kleine Stifterl für Bilder oder auch Haken für einen Spiegel oder eine Verankerung für einen Schrank oder ein Bücherregal.

Prok. Mag. (FH)
Doris
Molnar
Der Unterschied zwischen Wohnung, Einfamilienhaus und Reihenhaus
Der Unterschied zwischen Wohnung, Einfamilienhaus und Reihenhaus
Ja, ich darf kurz skizzieren aus meiner Erfahrung, wie eine Familie, die ein familiengerechtes Haus, Wohnung oder Reihenhaus sucht, wie diese agieren.Es ist natürlich so, wenn man aus einer Wohnung rauskommt, primär ein Einfamilienhaus haben möchte. Das ist natürlich das beste und das schönste. Das ist auch eine sehr schöne Sache, wenn man ein Einfamilienhaus besitzt. Man hat einen schönen großen Garten, man kann individuell bauen.Durch die offene Bauweise hat man hier die Möglichkeiten, seiner Individualität Raum zu geben. Die Nachteile bei einem Einfamilienhaus liegen klar auf der Hand. Auf der einen Seite sind es die hohen Kosten. Man hat auch ein gewisses Baurisiko, man hat auch ein Baugrundrisiko und man hat einen relativ schlechten Wiederverkaufswert. Man kann natürlich in der Eigentumswohnung bleiben und da gibt es aber einen missing Link, das Reihenhaus, Doppelhaus, Einfamilienhaus auf einem gemeinsamen Grund. Auch das gibt es am Markt, direkt vom Bauträger.Was macht der Bauträger? Der Bauträger projektiert auf einem Eigengrund eine Hausanlage und versucht dort für Familien mit Kindern den geeigneten Wohnraum herzustellen. In so einer Reihenhausanlage sind die Vorteile auch klar auf der Hand. Auf der einen Seite, hat man eine sehr schöne kompakte Bauweise, genau auf die Familien zugeschnitten, man hat einen Dorfcharakter. Es gibt viele Familien, die gemeinsame Ziele, gemeinsame Lebensweisen darstellen. Die Betriebskosten sind sehr gering gegenüber Eigentumswohnungen. Warum? Man zahlt also keine Gemeinschaftskosten für einen etwaigen Aufzug, für ein Stiegenhaus oder ähnliches. Betriebskosten im Monat von € 150,00 sind also machbar, auch bei einer Wohnfläche von 200 m2. Und man hat auch den guten Vorteil des Wiederverkaufes.Ein Reihenhaus steigt im Wert in der Regel zwischen 2 und 5% im Jahr. Das ist natürlich für Familien mit Kindern eine ganz tolle Sache.

Was ist der Unterschied zwischen Wohnung, Einfamilienhaus und Reihenhaus?

Harald
Schippl
Was ist der Vorteil eines Reihenhauses?
Was ist der Vorteil eines Reihenhauses?
Ich kann es von meinem Unternehmen sagen, ich bin exakt so ein Reihenhausbauer. Wir haben bereits unsere Erfahrungen der letzten Reihenhausanlagen in unsere Neue mit einfließen lassen. Wir entwickeln uns immer weiter. Eine moderne Reihenhausanlage hat bereits alle Vorbereitungen für SAT-Anlagen; hat heute möglicherweise alles was mit der thermischen Sanierung bzw. mit der thermischen Herstellung, Passivbauweise, Dreischeibenverglasung, meistens natürlich in Massivbauweise und das Ganze mit einer sehr intelligenten und sehr guten Raumausstattung und vor allem eine Raumaufteilung.Diese optimale Raumaufteilung ist bei einem Reihenhaus notwendig, aus dem einfachen Grund, man baut ja Häuser für Familien mit Kindern und das fließt dann natürlich in diese Planung mit ein. Der nächste Vorteil ist, meistens haben solche Reihenhausanlagen auch einen Keller. Keller ist ganz wichtig. Die meisten bauen natürlich von Haus aus in Dichtbeton, damit nichts passieren kann und das ist dann natürlich schon eine tolle Sache.Mein Unternehmen hat noch zusätzlich einen Dachboden, den wir bauen. Wir suchen immer Baugrundstücke in Bauklasse 2, das heißt Erdgeschoss und erster Stock als Vollgeschoss ausgebaut ohne Dachschrägen und dann gibt es oben noch ein ausgebautes Dachatelier und das ist natürlich ein enormer Mehrwert, wenn man quasi ein zweites Wohnzimmer hat. Man hat seine drei Schlafzimmer im ersten Stock. Großes Zimmer, Wohnzimmer, Küche, das zweite Bad im Erdgeschoss und dann noch einmal ein schönes ausgebautes Dachatelier. Das Ganze mit einem Keller, kommt man auf ca. 200 m2 Wohnfläche.Und wenn man dafür € 350.00,00 zahlt, kommt man weder bei einer Eigentumswohnung durch, noch bei einem Einfamilienhaus.

Was ist der Vorteil eines Reihenhauses?

Harald
Schippl
Was sind die wesentlichen Bestandteile des Bauträgervertrages?
Was sind die wesentlichen Bestandteile des Bauträgervertrages?
Der Bauträgervertrag, der im Übrigen schriftlich abzuschließen ist, hat zunächst einmal das Gebäude, die Wohnung oder die Geschäftsräumlichkeit samt Zugehör und die vom Erwerber benutzbaren Teile der Gesamtanlage genau zu bezeichnen. Dazu sind dem Erwerber auch Pläne, Baubeschreibungen und Ausstattungsbeschreibungen zu übergeben.Weiters müssen im Bauträgervertrag eben folgende Bestimmungen aufgenommen werden, der späteste Übergabetermin des Objekts bzw. der Gesamtanlage. Befindet sich das Objekt in einer speziellen Gefahrenzone, wie etwa einer lawinenbedingten oder hochwasserbedingten Gefahrenzone, ist ein Hinweis auf eine solche Gefahrenzone vorzunehmen.Es muss die Fälligkeit der einzelnen Zahlungen je Ratenplan ausgewiesen sein und die entsprechenden Kontonummern, wohin die Zahlungen zu leisten sind.Weiters ist ein allfälliger Treuhänder zu benennen und Regelungen aufzunehmen, wie im Falle allfälliger Sonder- oder Zusatzausstattungen zu verfahren ist. Sind vom Erwerber konkrete Lasten zu übernehmen, wie etwa Servitutsrechte, sind diese Lasten wiederum genau anzuführen. Letztendlich ist das gewählte Sicherungsmodell und Bestimmungen zum Haftrücklass anzuführen.
Was muss übergeben werden?
Der Bauträger hat dazu auch Pläne, Baubeschreibungen und Ausstattungsbeschreibungen dem Erwerber zu übergeben.

Was sind die wesentlichen Bestandteile des Bauträgervertrages?

Mag. Dr.
Alexandra
Eberhardt
, MBA